Wiligrader Hof-Berichterstatter

Galerie

Einleitung
Kräuterwelt
Blütenzauber
Gebäude
Umgebung
Tierreich



Alle Rechte der Bilder liegen bei den jeweiligen Inhabern:
Ines Johne
Renate Ruhsbült
Heiko Neumann

Fotokopien für den persönlichen und sonstigen Gebrauch dürfen nur mit Genehmigung der Inhaber hergestellt werden.

Flora, Fauna und alles Schöne in und um Wiligrad

Einleitung

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim stöbern und betrachten der Bilder.
Die Galerien werden wir immer wieder mit neuen Bildern versehen.
Ein Wiederkommen lohnt also auf jeden Fall.


Kräuterwelt

Einem Menübuch mit handgeschriebenen Notizen aus Wiligrad, einem Zufallsfund, haben wir es zu verdanken, dass wir näheren Einblick in die Pflanzen- und Tierwelt in Wiligrad erhielten.
So kochte die Köchin in der Schlossküche zu Wiligrad doch sehr umfangreiche Gerichte aus heimischen Produkten. Zum Fisch wurde Dill- oder Liebstöckelsoße gereicht, zum Salat eine Kräutersoße mit Pimpinelle. Der Herzog bekam den geliebten Sauerampfer-Salat zubereitet. Eine Delikatesse waren die Tauben und Hühner, Wild aus dem heimischen Wald und das Waldmeistereis.
Zu verdanken ist es auch einer Umsiedlerin, die im Schloss später gearbeitet hat, dass ein Kräuterbüchlein erhalten blieb. In diesem Buch fanden wir einen Eintrag vom 16.06.1934, einer Frau Kreuzmann aus Groß-Trebow bei Lübstorf: "Nach dem Gebrauch von Kräutertee fühle ich mich viel besser, statte hiermit meinen besten Dank ab."
Jeder kennt sie, jeder liebt sie, die KRÄUTER. Ob Küchenkräuter oder Gewürzpflanzen, viele wachsen in der Schlossgärtnerei, auf den Wiesen oder an den Waldwegen in Wiligrad.


Blütenzauber

Jeder Mensch wünscht sich ein verzaubertes Fleckchen Erde. Hier kann man die Seele baumeln lassen. Der Wald, der wildromantische Schlosspark, die Schlossgärtnerei - alles birgt wunderbare Freiräume in sich, in denen sich Stress und Hektik in Heiterkeit und Gelassenheit verwandeln. Das ganze Jahr über ein Blütenmeer an gelben Farben, an samtigen Lilatönen, an rosa Wolken von Blüten, alles das finden wir auf dem Areal in Wiligrad.
Man mag seinem Auge kaum trauen, aber es gibt ihn, den Blütenzauber.


Gebäude

Ein Bekenntnis gleich zu Beginn: Nichts ist schöner, als durch den alten Buchenwald von Lübstorf nach Wiligrad zu fahren, dorthin wo noch ein aufwendiger, historischer Bau hoch über dem Steilufer des Schweriner Sees zu bewundern ist. Das Schlossensemble wurde als letzter programmatischer Schlossbau Ende des 19.Jh. in Mecklenburg errichtet, ein Gruppenbau über unregelmäßigem Grundriss und voller Symbolik. Schon allein die Farbgebung des weiß verputzten Hauptgebäudes mit rotem backsteinsichtigen Flügel und schwarzem Dach zitiert die Farben des Deutschen Reiches, die Terrakottagliederung in Lisenen, Friesen, Lünettengiebeln, Fenster- und Portaleinfassungen Mecklenburger Schlossbauten aus dem 16. Jh..
Dieses Schloss mit seinen Nebenbauten konnte wahrlich für alle Beteiligten ein Zuhause sein.


Umgebung

Wo die Seele lächelt...
Aus geologischer Sicht liegt Wiligrad im Bereich der welligen Grundmoräne. Die dazu gehörende Endmoräne liegt vom Paulsdamm aus nach Süden, ca. Zippendorf-Raben Steinfeld. Durch das Tal am Südrand des Wiligrader Parks werden zwei übereinander gelegene Geschiebemergel durch einen Schmelzwassersand getrennt. Das jetzige Park-und Waldkonzept berücksichtigt die Bedeutung und Empfindlichkeit des Biotops, Geotops und des Lebensraumtyps.
Die Umgebung von Wiligrad bietet viel für Freizeit und Erholung, Natur, Kunst und Geschichte, Schlösser, Kirchen und Pfarrhäuser mit den wunderschön erhaltenen Kräuter-und Bauerngärten. Das Fahrradwegenetz wurde ausgebaut und bietet heute viele schöne Ausblicke in die Natur.
Vor gut einhundert Jahren hat Fritz Reuter (1810-1874) bereits die Schönheiten dieses Landes erkannt und sie in einer Erzählung festgehalten.
Von Der Erschaffung der Welt
"As uns´Hergott de Welt erschaffen ded, fung hei bi Meckelnborg an..
un schön is´t in´n ganzen worden.."


Tierreich

Lebensräume finden sich in Wiligrad zur Genüge. Die alten Apfelbäume in der Schlossgärtnerei bieten zum Beispiel nicht nur den Sängern Unterschlupf und Nistmöglichkeiten, sondern liefern gleichzeitig auch die Lebensgrundlage für viele Tierarten. Zwischen Stamm und Krone, von uns unbemerkt, finden ausgeklügelte Zusammenspiele statt. Mit gespitzten Ohren lauschen wir den Geräuschen im Wald. Ohne Bienen keine Früchte, ohne Läuse keine Vögel, ob zu Wasser oder auf dem Land – jeder profitiert von “Jedem”. Selbst das Tiefbau-Unternehmen Maulwurf belüftet mit ihren Gängen unseren Boden. Die Artenvielfalt fördern wir durch Zusehen und Gelassenheit. Zusehen heißt auch das Verhalten der Tiere kennenlernen, die Tiere als Wetterboten zu begreifen. Kleinste Veränderungen in der Atmosphäre, daraus beziehen die Tiere mit ihren hochempfindlichen Nervensystem ihre Informationen.
Wir wissen heute, dass Katzen und Hunde Erdbeben “vorausahnen” können. Die Bauern beobachteten früher ihre Umwelt genau und sie leiteten für sich gewisse Regeln ab. Jeder von uns kennt ein paar gängige Bauernregeln, die in unserer Zeit, umgeben von Technik und Motoren, keinen Platz mehr haben. Das glaubt man nur....
Möwen in`s Land-Unwetter vor der Hand- oder- Kommen aus Norden die Vögel an, will die Kälte uns schon nah´n.